Hintergründe zu dem Projekt

“Es werden die bisherigen Beratungsangebote so gebündelt, dass Senioren 'eine' Anlaufstelle in Beratunsgfragen haben.”
Hintergründe AWO

Führungs- und Pflegekräfte der AWO werden im Alltag der Altenhilfe zunehmend mit Fragen konfrontiert, die über ihren eigentlichen Wirkungsbereich hinausgehen: Wer unterstützt bei der Finanzierung einer langfristigen Pflege? Unter welchen Voraussetzungen werden solche Zuschüsse bewilligt? An wen können die Betroffenen sich wenden, um ihre Ansprüche durchzusetzen?


Die Antwort ist nicht immer leicht. Eine schwer überschaubare Vielzahl von Hilfsangeboten und Dienstleistern verunsichert nicht nur Senioren und ihre Angehörigen – auch Mitarbeiter in Einrichtungen der Altenhilfe kommen bei diesen Themen mitunter an ihre Grenzen. Deshalb bringt der AWO-Bundesverband mit OPuS ein gebündeltes Beratungsangebot auf den Weg: Unabhängig von besonderen Einrichtungen oder einzelnen Dienstleistern soll damit in der AWO eine trägerübergreifende Beratung etabliert werden, die auch lokale Angebote im Stadtteil oder der Gemeinde im Blick hat.


Aufgrund des seit Jahrzehnten stabilen demografischen Trends ist heute schon absehbar: Künftig werden immer mehr ältere Menschen Pflege und/oder Unterstützung im Alltag benötigen. Damit verbunden steigt der Beratungsbedarf, wie diese Pflege zu Hause oder in der passenden Pflegeeinrichtung bewerkstelligt werden kann. AWO-OPuS verfolgt vor diesem Hintergrund mehrere Ziele:



  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO sollen zum/zur Seniorenberater/in ausgebildet werden, um auf lokaler Ebene eine qualitativ hochwertige und am Klienten orientierte Pflege- und Seniorenberatung realisieren können.

  • Die Qualifizierung soll sichere Beschäftigungsverhältnisse schaffen, die speziell von älteren Arbeitnehmern übernommen werden könnten.

  • Mehr als zwei Drittel der pflegebedürftigen Menschen – und mehrheitlich auch die Pflegenden – sind weiblich. Das Projekt soll insbesondere Frauen zur weiteren Qualifikation motivieren und zum Aufstieg in höhere Positionen beitragen.

AWO-OPuS wird gefördert




  • vom Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen des Projekts "Rückenwind - für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft"


  • von der Europäischen Union (EU) und

  • vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales
 
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